Internationale Woche gegen Rassismus

Wir eröffnen mit unserem Mitbring-Brunch am Sonntag, 14. März, ab 11 Uhr im Jugendhaus Aschaffenburg die „Internationale Woche gegen Rassismus“. Bringt Aufstriche, Kuchen, (Obst-)Salate und was ihr sonst noch so mögt mit, wir stellen die Grundversorgung an Getränken, Brot, Brötchen etc.

Zudem zeigen wir um 15:00 Uhr den Film „The truth lies in Rostock“:

Im August 1992 griff ein Mob aus Anwohner_innen und Nazis vier Tage lang die „Zentrale Aufnahmestelle für Asylbewerber“ (ZaST) im Rostocker Stadtteil Lichtenhagen an. Begeisterte und applaudierende Deutsche machten aus dem brutalen Pogrom ein rassistisches Volksfest, auf dem sie weitgehend ungestört von der Polizei den Wahn eines „Deutschlands nur für Deutsche“ realisieren konnten. Es grenzt an ein Wunder, dass bei den Ausschreitungen niemand zu Tode gekommen ist. Die Videoproduktion „The Truth lies in Rostock“ entstand 1993 unter maßgeblicher Beteiligung von Menschen, die sich zum Zeitpunkt der Geschehnisse im attackierten Wohnheim befanden. Deshalb zeichnet sich die Produktion nicht nur durch einen authentischen Charakter aus, sondern versteht sich auch 17 Jahre danach als schonungslose Kritik an einer Grundstimmung in der bundesrepublikanischen Gesellschaft, die Pogrome gegen Migranten oder einfach nur „anders aussehende“ überhaupt erst möglich macht.
Wir wollen den Film, der schockierende Originalbilder enthält, gemeinsam ansehen und danach den Inhalt diskutieren.

silly punk concert 14.11.2009

Gibts seit 15 Jahren und bringen Franken immer noch zum flennen:
Amen 81 aus Nürnberg. Anspieltips: Hit PitChupacabraClub der Revolverhelden
AN ARCHIA kommt aus Lüneburg und liegt musikalisch irgendwo zwischen melodischem Punkrock und druckvoll arangierten Hardcore mit gelegentlichen experimentellen Anleihen.
Schöne Schaisse aus dem tiefsten Spessart bringen Provinzpunk auf den Punkt
Aversion sind mittlerweile so etwas wie unsere Hausband, rotzen sich musikalisch quer durch die Punkhistorie und haben erst vor kurzem in der Oetinger Villa Darmstadt gezeigt wo der Hammer hängt

ab 20 uhr im Jugendhaus/Jukuz Aschaffenburg

Konzert am 24. Oktober

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Aktuelles

Untenstehend ein Artikel aus dem Main Echo, vom 8. August 2009 und dazu unsere Antwort in Form eines Leserbriefs, der vom Main Echo leider erst am 29.August veröffentlicht wurde. (mehr…)

AbaKuZ e.V. enttäuscht – bisher keine Unterstützung durch die Stadtverwaltung

Pressemitteilung vom 04. August 2009

Die uns zugesicherte Unterstützung von Bürgermeister Elsässer war bisher heiße Luft. Die Enttäuschung unserer Vereinsmitglieder ist groß, erklärt Katalin Liebert, 1.Vorstand von AbaKuZ e.V. die aktuelle Situation des alternativen Kulturvereins, der sich seit Jahren auf der Suche nach Räumen für ein alternatives Kulturzentrum befindet.
Bereits im Januar 2009 fand ein Diskussionsgespräch zwischen Vertreten des Vereins und Bürgermeister Elsässer im Rahmen der Fernsehsendung „Südwild“ im bayerischen Rundfunk statt. In diesem Gespräch versprach Bürgermeister Elsässer Unterstützung bei der Raumsuche und auch die Vereinsmitglieder selbst sollten weiterhin die Augen nach leerstehenden Immobilien offen halten.

Dem Gespräch vorausgegangen waren zahlreiche Bemühungen des Vereins um Unterstützung durch Oberbürgermeister Herzog im Jahr 2008. Ein leer stehendes Vereinsheim in der Hanauerstraße, dass voraussichtlich 2012 abgerissen werden soll und für das deshalb keine weitere Vermietung vorgesehen ist, wollte der Verein gerne als Übergangsdomizil nutzen. Doch die Stadtverwaltung signalisierte, dass dafür Sanierungsarbeiten von mehreren tausend Euro nötig wären. Außerdem wurde ein monatlicher Mietpreis von 2.700€ veranschlagt. Unser Konzept sieht vor, dass wir bei unseren Veranstaltungen die Eintritts- und Getränkepreise so gering wie möglich halten, um auch Menschen mit geringen finanziellen Mitteln die Teilhabe an unseren Veranstaltungen zu ermöglichen. Das Angebot der Stadt Aschaffenburg war eine Farce und zeigt, dass bei den Stadtoberen scheinbar keinerlei Verständnis und Interesse an unserer ehrenamtlicher Arbeit besteht, die von vielen Aschaffenburgern gerne genutzt wird, äußert Katalin Liebert.

Am 10. Juni wandte sich AbaKuZ e.V. in einem Brief an Bürgermeister Elsässer. Darin listete der Verein auf, welche Maßnahmen in der Zwischenzeit auf der Suche nach Vereinsräumen getroffen worden sind. Da bislang leider keine passende Räumlichkeit gefunden werden konnten, wurde um ein weiteres Gespräch gebeten, in dem Bürgermeister Elsässer die Ergebnisse seiner Bemühungen in Abstimmung mit dem Liegenschaftsamt präsentieren möge.

Passiert ist seitdem nichts. Sechs Monate sind seit dem Interview vergangen und wir haben von Bürgermeister Elsässer nichts gehört. Dass aber nun nicht einmal eine Reaktion auf unseren Brief erfolgt, enttäuscht uns sehr, sagt Liebert.

Doch aufgeben will der Verein nicht und wartet weiter auf eine Reaktion. Dazu laufen die Vorbereitungen für ein vielfältiges Kulturprogramm für Herbst/Winter 2009. Verschiedene Konzerte und eine Veranstaltungsreihe zum Thema „Krise und Kapitalismus“ sind in Planung. Des Weiteren wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich mit der Frage beschäftigt, wie der Verein zukünftig mit kreativen Aktionen auf sich aufmerksam machen könnte.

Katalin Liebert für den AbaKuZ e.V. am 04.08.2009

AbaKuZ-Leserbrief im Main Echo

Wir haben uns mal zur aktuellen Debatte um Sinn und Zweck der Määkuh Restauration im Main Echo geäußert:

Määkuh unter Piratenflagge

Mit Interesse verfolgen wir Mitglieder des AbaKuZ e.V. die Diskussion um den Erhalt der Määkuh und möchten hiermit als Kulturinitiative unseren Beitrag dazu leisten: Unserer Meinung nach fehlt es bisher an einem wirklich innovativen Ansatz zur Nutzung – ein weiteres schwimmendes Restaurant oder der Umbau zum Ausstellungsstück gehen mal wieder an den Bedürfnissen der Mehrheit der Bevölkerung vorbei. (mehr…)

Brief an Bürgermeister Elsässer

Diese Woche haben wir einen Brief an Bürgermeister Elsässer geschickt. Wir nehmen darin Bezug auf die uns zugesagte Unterstützung, welche im Fernsehinterview mit dem Bayerischen Rundfunk (Januar 09) geäußert wurde. Wir selbst waren die letzten sechs Monate intensiv auf der Suche nach Räumen – wie all die Jahre zuvor bisher leider ohne Erfolg!
Im Brief beschreiben wir noch einmal unser Problem mit der derzeitig unzufriedenstellenden Raumsituation und führen die Schritte auf, die wir in den letzten 6 Monaten auf der Suche nach Räumen unternommen haben.
Da wir für interessierte Leute oft nur über unsere Vereinsseite im Internet erreichbar sind, müssen wir uns immer wieder mit der oft gestellten Frage auseinandersetzen, warum ausgerechnet Abakuz keine Räume hat. Wir selbst können auf diese Frage nach mehreren Jahren aktiver Vereinsarbeit leider keine Antwort geben und sind langsam etwas verzweifelt!
Wir warten also gespannt auf die Rückantwort von Herrn Bürgermeister Elsässer und hoffen auf für uns nutzbare Vorschläge. Über unsere Internetseite halten wir euch auf dem Laufenden – versprochen!

Flohmarkt am 12.Juli!

AbaKuZ-Flohmarkt am Jugendhaus – we want your nippes!

Euer CD/Vinyl/MC-Regal quillt über? Ihr habt kistenweise alte Band-Shirts, Accesoirs, Buttons und Aufnäher unter eurem Bett stehen?
Sega- und Nintendokonsolen wurden aktueller Technik geopfert? Ihr sucht einen Weg eure Magic-Kartensammlung unauffällig zu entsorgen?
Bücher, Comics, VHS-Kassetten, Brettspiele, DVDs, Kuriose Einzelstücke, Kunst, Klamotten jeglicher Art – genau dafür ist unser Flohmarkt da!
Tauscht, kauft, verschenkt – ohne Standgebühr – und drückt wehmütig eine Träne an das gute alte Banana Boot weg.

Am 12. Juli während des Café al dente.
Bei schönem Wetter könnt ihr Krams zum Grillen mitbringen, Flohmarkt dann im Hof des Jukuz.
Bei Regen machen wir Vokü und das ganze wird ins Jugendhaus verlegt.
Keine Standgebühr – Keine Händler – Ab 16 Uhr wird aufgebaut

Konzert am 20. Juni!

subradical über das Konzert. Vielen Dank an den Veranstalter und alle Helfer!

Café al dente am 14. Juni

Seit Februar findet einmal im Monat das „Café al dente“ statt. So lange wir noch kein eigenes AbaKuZ haben, proben wir den Ernstfall im städtischen Jugendhaus. Ab 17 Uhr laden günstiges Essen und Getränke in der Vokü, Musik, Kicker, das ein oder andere Stück Kuchen und mehr zum entspannten ausklingen des Wochenendes ein.
Am 14. Juni ist der nächste Termin, wenn schönes Wetter ist wird gegrill – wir stellen Salate, Brot etc. und ihr bringt euch Sachen zum Grillen mit!

Wer Leute kennt die sich künstlerisch betätigen, oder wenn ihr selbst Lust dazu habt, vor einem offenen Publikum aufzutreten: Wir suchen immer nach kreativen Ergänzungen zu unserem Café, sei es in Form einer Lesung, Poetry oder Musik. Meldet euch einfach bei uns!