Archiv für April 2008

Hannebambel startet eigene Kampagne …

Wie es im neuesten Newsletter unserer Lieblingskneipe heißt:

Mittwoch, den 30.04. feiern wir mit Euch äußerst kämpferisch in den 1.Mai hinein:

Zunächst einmal startet an diesem Tag unsere große „Raus aus der Kirche – Rein in´s AbaKuz“-Offensive.

Das AbaKuz ist ein seit 2001 bestehender äußerst sympathischer Verein, der in A´burg ein alternatives Kulturzentrum aufbauen möchte. Mithilfe der in dieser Woche startenden „Move your Town“-Kampagne (Broschüren dazu liegen bei uns aus) wollen die Abakuzler viele Menschen in der Stadt für ihre Idee begeistern. Unsere Herzen haben sie schon gewonnen; Wir unterstützen die Kampagne, indem wir am 30.04. pro Vokü-Essen 30 Cent mehr verlangen und (mit einer Zugabe unsererseits) dem Verein damit eine Spende zukommen lassen!

Die Kirche ist ein seit über 2000 Jahren bestehender äußerst unympathischer Verein, der sich bis heute durch Raubzüge, Geldgier, Frauenhass, Homophobie, etc… auszeichnet. 1000 gute Gründe, endlich auszutreten stellen wir Euch ab heute bei uns vor und unterstützen jeden Kirchen-Austritt sogar finanziell!!

Die Volxküche am 30.04. startet wie gewohnt um 18.00 (natürlich mit Special Mainachts-Meat!) und geht ab ca. 22.00 in unsere große Protestsong-Party über.
Bis ca. 3.00 spielen unsere DJ´s die besten und abfeierbarsten Widerstandslieder des Universums.

22.04.2008: Vortrag über staatliche Überwachung

Passend zum Film „A scanner darkly“, der im Rahmen der „Übermorgen“ Filmwochen in Aschaffenburg von AbaKuZ präsentiert wurde, haben wir (leider recht kurzfristig) einen Referenten der „Freiheitsredner“ zum Thema „Entwicklung hin zur Überwachungsgesellschaft“ engagiert. Bitte verbreitet den Termin!
Aktuell wird ein Entwurf zu einem neuen BKA-Gesetz diskutiert, welcher das BKA quasi mit Geheimdienstbefugnissen austatten soll, in Bayern steht eine empfindliche Einschränkung des Grundrechtes auf Versammlungsfreiheit bevor.

Einige in Politik und Gesellschaft kultivieren in den letzten Jahren eine Einstellung, die
man als Sicherheitsideologie bezeichnen kann. Sie beschwören unsere „Bedrohung“
durch Kriminelle und Terroristen, vor der wir uns schützen müssten. Sie verweisen auf
„schreckliche Verbrechen“, die in der Tagespresse groß aufgemacht werden, oder auf
Schlagworte wie „Kinderpornografie“ und „internationaler Terrorismus“.
Dann fordern sie, dass die Täter endlich gefasst werden müssten und die
Sicherheitsbehörden dazu alle nötigen Mittel bräuchten. Wer ihnen diese verweigere,
mache sich mitschuldig an den begangenen Verbrechen. Falsch.
Mehr Überwachung bringt nicht mehr Sicherheit.
Wie sicher wir leben, lässt sich an der Kriminalitätsrate ablesen. Dass mehr
Überwachung zu einer niedrigeren Kriminalitätsrate führt, ist weder erwiesen,
noch wird dies von den Innenpolitikern auch nur behauptet. Tatsächlich lässt
sich ein messbarer Einfluss von Überwachungsmaßnahmen auf die
Kriminalitätsrate weder im zeitlichen, noch im internationalen Vergleich feststellen.

• Ein Freiheitsredner gibt uns eine Übersicht über
die Entwicklung staatlicher Überwachungsmaßnahmen.

Wo? Café Schwarzer Riese
Wann? am 22.4 um19:00 Uhr